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Freizeit- und Sportangebote

Wie außerhalb der Mauern üblich gibt es auch für die hier inhaftierten Menschen eine Dreiteilung des Tagesablaufs in Arbeitszeit, Ruhezeit und Freizeit. Die Freizeit sollte deshalb sinnvoll ausgefüllt und als Chance auf dem Weg zur Wiedereingliederung genutzt werden.

Zwischen Straffälligkeit und Freizeitverhalten gibt es Wechselbezüglichkeiten. Die Fähigkeit, Bedürfnisse in der Freizeit auf verschiedenen Ebenen sozial angepasst und flexibel zu befriedigen, muss im Entwicklungsprozess oft erst erworben werden. Inhaftierte, deren Sozialisation hier Defizite aufweist, haben bisher eher einen Aufenthalt in kriminalitätsgeneigten Milieus mit entsprechenden Betätigungen bevorzugt.
Über Hobbys, strukturierte Freizeitinteressen und sportliche Betätigung bieten sich Anschlussmöglichkeiten an nicht kriminelle Gruppen und damit die Chance zur gesellschaftlichen Intergration.

Durch Sport- und Freizeitmaßnahmen können Gefangene auch wesentliche soziale Kompetenzen wie regelgeleitetes Handeln, Fairness, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit erwerben.

Sport und Freizeitmaßnahmen sind geeignet, Spannungen und Frustationen abzubauen, die durch die Inhaftierung entstehen. Aggressionen, Resignation und einer Flucht in den Drogenkonsum kann so auch entgegengewirkt werden.

Die Sportangebote sind auf Mannschaftssportarten und Fitness ausgerichtet, Kraftsport spielt eine untergeordnete Rolle.

Im Freizeitbereich reicht das Spektrum von Sprachkursen über „Gehirnjogging“, Bewerbertraining und der Beschäftigung mit Literatur bis zu Yoga, (Brett-)spielen und einem Kochkurs.

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